Ugreen DH4300 Plus NAS Test 2026

$439.99
Startpreis für das UGREEN DH4300 Plus NAS

Ein NAS mit vier Einschüben und bis zu 128 TB Speicher sollte eigentlich teuer sein. Das UGREEN DH4300 Plus unterbietet jedoch alle Erwartungen mit einem Preis von $439.99 und stellt damit die gesamte Mittelklasse-NAS-Kategorie auf den Kopf.[1]

Kontext: Günstiges NAS mit Medienpower

Das UGREEN DH4300 Plus kämpft um Aufmerksamkeit in einem Segment, das von Marken wie QNAP und Synology dominiert wird. Mit einem Rockchip RK3588 SoC und 8 GB RAM trifft es genau den Sweet Spot für Leistung im Heim- und Kleinunternehmensbereich und unterstützt dabei Docker-Anwendungen sowie 4K-Streaming.[2][4] Doch der eigentliche Reiz? Speicherplatz. 128 TB verteilt auf vier Einschübe, verpackt in einem kompakten 155 × 155 × 215,7 mm Gehäuse,[5] machen es zu einer verlockenden Private-Cloud-Lösung für alle, die in Videodateien zu versinken drohen.

Illustration of budget NAS setup for media storage in self-hosting environments

UGREEN DH4300 Plus bietet maximales Speicherpotenzial zum Preis

Das UGREEN DH4300 Plus unterstützt bis zu 128 TB über seine vier SATA-Einschübe und übertrifft damit viele ähnlich bepreiste NAS-Geräte.[3] Damit ist es ideal für Nutzer mit großen Mediensammlungen oder wachsenden Geschäftsdaten. Für $439.99 bietet es eine seltene Kombination aus Erschwinglichkeit und Kapazität.[1][3]

Hier ist der Punkt, den kaum jemand erwähnt: Die meisten Einsteiger-NAS-Geräte sind bei 40–80 TB gedeckelt – oft zu einem höheren Preis. UGREENs vertikales 4-Bay-Design quetscht hochdichte Speicherlösungen in ein wohnzimmertaugliches Format. Egal ob Familienvideos archiviert oder RAW-Fotos verwaltet werden – hier ist man bestens bedient.

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Profi-Tipp: Bestücken Sie das NAS mit vier identischen Festplatten für maximale RAID-Flexibilität und spätere Erweiterungen.
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→ Siehe auch: Wie starte ich als Anfänger ein Home Lab?

Solide Leistung, aber ohne SSD-Cache und Virtualisierung

Das DH4300 Plus läuft mit dem ARM-basierten Rockchip RK3588 und 8 GB LPDDR4X RAM – ausreichend für die meisten Heim-NAS-Anwendungen.[2] Es unterstützt Docker-Anwendungen, sodass eine Vielzahl von Server-Tools bereitgestellt werden kann. Allerdings gibt es keine M.2 NVMe-Steckplätze für SSD-Caching und auch keinen Support für iSCSI oder Virtualisierung.[2][7]

Diese Einschränkungen setzen klare Grenzen. SSD-Caching ist für manche ein Luxus, für andere – etwa beim Betrieb von Datenbanken oder virtuellen Maschinen – aber unverzichtbar. Hier ist das schlicht nicht möglich. Wer SSD-Cache-Beschleunigung oder Virtualisierung direkt auf dem NAS benötigt, muss sich anderweitig umsehen. Für klassische Dateifreigabe, Medienablage und Docker-Apps reicht die Leistung aber mehr als aus.

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Häufiger Fehler: Anzunehmen, das DH4300 Plus unterstütze iSCSI oder Virtualisierung. Das ist nicht der Fall.
UGREEN DH4300 Plus external storage device for self-hosting solutions and data expansion

Energieeffizienter Betrieb hält die Kosten niedrig

Das UGREEN DH4300 Plus verbraucht im Leerlauf zwischen 16 und 22 W, unter Dauerlast bis zu 42 W.[6] Für ein Gerät, das rund um die Uhr laufen soll, helfen diese Werte, die Stromrechnung im Griff zu behalten. Viele Konkurrenz-NAS ziehen für vergleichbare Aufgaben deutlich mehr Strom.

Für Homelab-Enthusiasten ist dieses stromsparende Profil ein Segen: Weniger Hitze, weniger Lüftergeräusche und am Monatsende eine etwas angenehmere Stromrechnung. Wer mehrere Always-on-Dienste wie Plex, Nextcloud oder Fotosynchronisation laufen lässt, merkt den Unterschied übers Jahr deutlich.

Anschlüsse und Design: Vielseitigkeit im kompakten Format

Das DH4300 Plus bietet einen 2,5GbE-LAN-Anschluss, USB-A, USB-C und HDMI – mehr Anschlussmöglichkeiten als die meisten Einsteiger-NAS.[4] Das kompakte vertikale 4-Bay-Design (155 × 155 × 215,7 mm) passt problemlos auf Regal oder Schreibtisch und eignet sich damit für Zuhause und kleine Büros.[5]

Das ist der Punkt, der wirklich zählt – nicht die üblichen Floskeln. Die meisten günstigen NAS-Boxen kommen immer noch nur mit einem einzelnen 1GbE-Port und bremsen damit Übertragungen schon im Ansatz aus. Mit 2,5GbE dauern Backups und große Dateiübertragungen nicht mehr die ganze Nacht. USB-C in dieser Preisklasse ist eine Seltenheit.

Self-hosted server performance with traditional storage, lacking SSD caching and virtualization features
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→ Siehe auch: Ein Home Lab von Grund auf aufbauen

Software-Erlebnis: UGOS Pro, Docker und KI-Fotomanagement

UGREENs Betriebssystem UGOS Pro treibt das DH4300 Plus an und unterstützt Docker für App-Bereitstellung sowie KI-gestützte Fotomanagement-Funktionen.[4] Damit lassen sich zahlreiche Self-Hosting-Dienste betreiben – von Medienservern bis zu Home-Automation-Dashboards.

Dennoch: Das Fehlen von Virtualisierung und iSCSI setzt Power-Usern Grenzen. Für die meisten ist jedoch Docker der eigentliche Arbeitstier. Nextcloud, Jellyfin oder das Lieblings-Backup-Tool sind im Handumdrehen eingerichtet. KI-Fotomanagement ist ein netter Bonus, wenn man Google Photos nicht mehr seine Privatsphäre anvertrauen möchte.

"Das UGREEN DH4300 Plus ist ein preiswertes 4-Bay-NAS für Zuhause und kleine Unternehmen, das solide Leistung und exzellenten Gegenwert bietet." — techradar.com

Medienstreaming: 4K-tauglich, aber ohne Hardware-Transcoding

Das DH4300 Plus meistert 4K-Medienstreaming und einfache Bearbeitung – vorausgesetzt, die Clients können die Originaldateien abspielen.[4] Hardware-Transcoding fehlt. Das bedeutet: Wer eine On-the-fly-Formatumwandlung benötigt, stößt hier an Grenzen.

Hier prallen Erwartungen auf Realität. Wenn der Smart-TV oder das Handy das Format nicht nativ abspielen kann, hat man beim Streaming vom NAS Pech gehabt. Für Setups mit universeller Client-Unterstützung läuft alles reibungslos. Wer einen Familien-Plex- oder Jellyfin-Server betreibt, sollte wissen: Direct Play funktioniert, Transcoding nicht.

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Häufiger Fehler: Zu glauben, das DH4300 Plus könne Medien hardwareseitig transkodieren. Das ist nicht der Fall.

Wie schlägt sich das UGREEN DH4300 Plus im Vergleich?

Hier ein direkter Vergleich von Funktionen und Preisen, basierend auf den verfügbaren Quellen:

ModellEinschübeMax. SpeicherPreisHaupt-Einschränkung
UGREEN DH4300 Plus4128TB$439.99Kein SSD-Cache, kein Transcoding
QNAP TS-4334Nicht angegebenNicht angegebenNicht angegeben
Synology DS4234Nicht angegebenNicht angegebenNicht angegeben
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→ Siehe auch: Welche Hardware brauche ich für ein Home Lab?

Marktposition: Ein echtes Budget-NAS für 2026

Das DH4300 Plus ist klar als günstiges NAS positioniert und tritt gegen QNAP TS-433 und Synology DS423 an.[2] Es punktet mit Preis, Speicherkapazität und Energieeffizienz – auch wenn Features wie Virtualisierung oder NVMe-Cache fehlen.

Viele machen hier einen Denkfehler: Für diesen Preis gibt es nicht alles in einer Box. Das DH4300 Plus deckt 90% der Anforderungen für Zuhause und kleine Büros ab – besonders für alle, denen Speicher wichtiger ist als Enterprise-Features. Man zahlt nicht für Funktionen, die man gar nicht nutzt.

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Profi-Tipp: Für Docker-basierte Homelabs deckt das DH4300 Plus alle wichtigen Bereiche ab, ohne das Budget zu sprengen.

FAQ: UGREEN DH4300 Plus NAS Test 2026

Unterstützt das UGREEN DH4300 Plus Hardware-Transcoding für Medienstreaming?
Nein, das DH4300 Plus unterstützt kein Hardware-Transcoding, was die Streaming-Kompatibilität mit manchen Geräten einschränken kann.[4]
Kann ich SSD-Caching mit dem DH4300 Plus nutzen?
Nein, das DH4300 Plus hat keine M.2 NVMe-Steckplätze für SSD-Caching.[7]
Welches Betriebssystem läuft auf dem DH4300 Plus?
Das DH4300 Plus läuft mit UGOS Pro, das Docker-Anwendungen und KI-Fotomanagement unterstützt.[4]
Wie viel Speicher unterstützt das DH4300 Plus?
Das DH4300 Plus unterstützt bis zu 128 TB Speicher über seine vier SATA-Einschübe.[3]

Die 2026-Perspektive: Für wen ist dieses NAS geeignet?

Nach dem Vergleich von Specs, Features und realen Einschränkungen ist klar: Das UGREEN DH4300 Plus ist nicht für jeden geeignet. Wer Virtualisierung, SSD-Cache oder ausgereiftes Medien-Transcoding braucht, wird enttäuscht sein. Wer aber ein zuverlässiges, energieeffizientes NAS sucht, das Docker-Services und massig Speicher für unter $450 locker stemmt, bekommt hier ein echtes Highlight. Die Kompromisse sind ehrlich und transparent – man erhält solide Basics statt halbgarer Premium-Features. Für Homelabs, Fotografen und kleine Unternehmen mit großem Datenhunger ist das DH4300 Plus 2026 das NAS, das zählt – zu einem Preis, der immer noch fast wie ein Druckfehler wirkt.

Quellen

  1. techradar.com/pro/great-for-homes-and-small-businesses-we-awarded-ugreens-elegant-fou…
  2. techradar.com/computing/ugreen-nasync-dh4300-plus-review
  3. androidcentral.com/accessories/ugreen-nasync-dh4300-plus-long-term-review
  4. digitalcameraworld.com/cameras/cloud-storage/ugreen-nasync-dh4300-plus-review
  5. techreviewer.de/ugreen-nasync-dh4300-plus-test
  6. techyorker.com/ugreen-nasync-dh4300-plus-review-a-low-powered-4-bay-cloud-backup-and-8…
  7. geekblog.net/tech-news/ugreen-nasync-dh4300-plus-review
  8. youtube.com/watch?v=B9Su0lYoyv8
Viktor Marchenko
Viktor Marchenko
Fachautor

Mit jahrelanger Erfahrung in Self-Hosting by Viktor Marchenko teile ich praktische Einblicke, ehrliche Bewertungen und Expertenleitfäden, um Ihnen bei fundierten Entscheidungen zu helfen.

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